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Schulprojekt an der Maria- Ward -Schule in Eichstätt

5. Klasse
Januar 2015


Nach dem Umzug der Mädchenrealschule in das Schulzentrum bei der Klosteranlage Rebdorf in Eichstätt konnte zum ersten Mal in neuen Räumen ein Nähprojekt mit Mädchen der 5. Klasse stattfinden.
An drei Vormittagen entstanden Kissenhüllen, in die jeweils ein Stickquadrat aus Afghanistan eingearbeitet wurde. Die Kissen erhielten eine Füllung aus Dinkelspelzen. Die Mädchen arbeiteten äußerst geschickt und konzentriert. Es entstanden individuelle Unikate, auf die die Mädchen sehr stolz sind!

Organisation und Durchführung:
Petra Ferstl; Fachlehrerin
Elisabeth Strixner, Luzia Buchinger; JURA STOFF WERK











Nähprojekt an der Montessorischule in Eichstätt

Sekundarstufe
September-Dezember 2013


Im Herbst 2013 wurden wir für ein mehrwöchiges Nähprojekt von der Montessorischule in Eichstätt engagiert. Durch die lange Zeit, 10 Unterrichtseinheiten, hatten die Mädchen die Möglichkeit sich ausgiebig mit dem Thema Patchwork zu beschäftigen und sich auf dieses Thema einzulassen.
Sie arbeiteten begeistert mit und es entstanden individuelle Werke. Zum Einstieg wurden Stoffe verwebt, die dann weiter zu Mäppchen verarbeitet wurden. Bunte Kissen mit Stickquadraten aus Afghanistan mit Dinkel-, oder Hirsespelzfüllungen und Taschen waren die nächsten Objekte. Auch blieb noch Zeit Kleinigkeiten für den Weihnachtsbazar zu basteln, die reißenden Absatz fanden!

Organisation und Durchführung:
Lisa Strixner, Luzia Buchinger, Edeltraud Neumeyer, Renate Behringer-Strobl, Rosi Schuster; JURA STOFF WERK











Schulprojekt mit Mädchen einer 8. Klasse der Maria-Ward-Schule

Selbstgestickte Quadrate in Kombination mit Stickquadraten aus Afghanistan
im Juli 2013


Dieses Mal wurden ganz besondere Kissen genäht. Die Schülerinnen hatten im Unterricht Quadrate selbst gestickt, die nun im Projekt mit afghanischen Stickquadraten verarbeitet wurden.
Die Mädchen nahmen Farben ihrer Stickerei auf, die mit den afghanischen Quadraten harmonierten. Ergänzt durch die bunten Patchworkstoffe ergab sich eine ganz besondere Spannung.
Durch das eigene Sticken konnten die Schülerinnen auch die aufwändige Arbeit der afghanischen Mädchen und Frauen besser nachvollziehen.
Es entstanden ganz wunderschöne Kissen, auf die die Mädchen zu Recht stolz sein können.

Organisation und Durchführung:
Sonja Zimmer; Fachlehrerin
Franziska Braun-Wiedmann, Renate Behringer-Strobl; JURA STOFF WERK







Kissen und Taschen mit Stickquadraten aus Afghanistan

Nähprojekt mit einer 8. Klasse der Maria Ward Schule, Eichstätt

Juni 2012


Es ist inzwischen schon fast Tradition, dass wir einmal im Jahr ein Nähprojekt mit Mädchen der Maria Ward Schule durchführen. Dieses Mal war es fast schon eine Herausforderung an uns! Waren es doch zwanzig junge Mädchen, die auch noch unterschiedliche Projekte nähen wollten. Die einen entschieden sich für Kissen, die anderen wollten lieber eine Tasche nähen. Entstanden sind wieder sehr individuelle Werke. Jedes ist einzigartig, sowohl durch der Auswahl der Stoffe, als auch von der Oberflächengestaltung durch das Quilten. Uns hat es großen Spaß gemacht und den Mädchen sicherlich auch.

Organisation und Durchführung:
Sonja Zimmer; Fachlehrerin
Elisabeth Strixner, Renate Behringer-Strobl, Luzia Buchinger; JURA STOFF WERK







Nähprojekt an der Förderschule Eichstätt

Kurz vor Weihnachten schlossen Franziska und ich unseren Patchworkkurs in der Förderschule Eichstätt ab. Dieser fand als Nachmittagsprojekt der Ganztagsklasse an 5 Montagen statt.
Die 5 Schülerinnen und 2 Schüler (!) im Alter zwischen 13 und 15 Jahren nähten unter unserer Anleitung ein rechteckiges Kissen in Streifentechnik mit eingearbeitetem Stickquadrat (der Klassenlehrer war sehr interessiert an dem Afghanistan-Stickprojekt und griff das Thema sogar in der Klasse auf). Auch das Innenleben, einen Dinkelspelzrohling stellten die Jugendlichen selber her.

Zeitweise mussten wir unsere ganze Überzeugungskraft aufbieten, an dem Werk weiterzumachen, es fertigzustellen und nicht zwischendrin einfach alles hinzuschmeißen. Deshalb waren Franziska und ich davon überrascht, wie intensiv sich die Jugendlichen dann mit demHandquilten befassten.
Als die Mädels und Jungs schließlich ihr fertiges Kissen in Händen hielten, platzten sie fast vor Stolz, eigenhändig so etwas Schönes gefertigt zu haben. Die Ausdauer hat sich also gelohnt!

Ich denke, durch die vermehrte Bildung von Ganztagsschulen, bzw. -klassen sind Kreativprojekte dieser Art sehr willkommen und wir können in den nächsten Jahren solche Nachmittagskurse verstärkt anbieten.

Edeltraud Neumeyer





Hirsespelzkissen mit Stickquadraten aus Afghanistan

Schulprojekt mit der 3.-4. Klasse der Montessorischule, Eichstätt

Oktober / November 2011


An mehreren Vormittagen nähten Schülerinnen der Montessorischule eine bunte Kissenhülle aus Stoffen in deren Mittelpunkt ein Stickquadrat aus Afghanistan stand. Anders als in der voran gegangenen Kursen, wurden dieses Mal die Kissen mit Hirsespelzen gefüllt, was von den Kindern begeistert aufgenommen wurde: Hirsespelzen fühlen sich sehr angenehm an, da sie elastisch und flexibel sind. Sie enthalten Kieselsäure, die bei Erwärmung an den Körper abgegeben wird, außerdem Bitterstoffe, die Bakterien zersetzend wirken. Dadurch werden Staubmilben abgehalten, weshalb die Spelzen auch für Allergiker geeignet sind.

Außerdem wurden für den Weihnachtsmarkt Filzsterne gebastelt und Duftkissen genäht.

Organisation und Durchführung:
Andrea Metzger; Klassenleiterin
Luzia Buchinger, Lisa Strixner, Edeltraud Neumeyer; JURA STOFF WERK











Ferienworkshop für Kinder und Jugendliche

September 2011

In der letzten Ferienwoche organisierten wir an zwei Tagen zwei parallel laufende Kurse an der Grundschule in Schernfeld.

Kinder zwischen 7-10 Jahren filzten aus bunter Wolle Schnüre, Kugeln und Hohlkörper. Die Kugeln wurden zu Schlüsselanhängern weiterverarbeitet. Obwohl Filzen eine sehr zeitintensive Technik ist, bewiesen die Jungen und Mädchen viel Ausdauer und hatten an den zwei Kurstagen viel Spass.

Im Patchworkkurs nähen die älteren Teilnehmer aus einer Fülle an bunten Stoffen eine individuelle Hülle für ihre Schulordner. Diese konnte dann auch gleich in der ersten Schulwoche von den Klassenkameraden bestaunt werden.
Die Mittagspausen wurden gemeinsam verbracht und es entstand ein reger Austausch zwischen den Gruppen. So konnten die Näherinnen für ihre Mäppchen, die am zweiten Tag entstanden, Anhänger für die Reißverschlüsse filzen.

Organisation und Durchführung:
Edeltraud Neumeyer, Lisa Strixner, Franziska Braun- Wiedmann, Luzia Buchinger; JURA STOFF WERK



  Patchworkkissen mit Stickquadraten aus Afghanistan

Schulprojekt mit Mädchen der 8. Klasse der Maria Ward Mädchenrealschule in Eichstätt

Mai 2011


Fast schon Tradition ist es, in der 8. Klasse ein Nähprojekt mit Stickquadraten aus Afghanistan durchzuführen. Auch dieses Jahr entstanden an der Nähmaschine vielfältige Kissen aus bunten Stoffen, in denen ein Stickquadrat einen neuen Platz fand. Die Kissen wurden von Hand gequiltet und jedes Mädchen konnte sich am Ende des Kurses über sein eigenes Werk freuen.

Organisation und Durchführung:
Sonja Zimmer; Fachlehrerin
Franziska Braun Wiedmann, Edeltraud Neumeyer, Lisa Strixner, Heidi Zinner; JURA STOFF WERK





Kosmetiktäschchen in Blockhaustechnik

Workshop für Fortgeschritte

März 2011


Am Samstag, den 28. März 2011 trafen sich fünf Frauen im Unterrichtsraum der Fahrschule Wiedmann in Eichstätt. Dort fanden aber keine Theoriestunden für den Führerschein statt, sondern ein Patchworkkurs von Jura Stoff Werk, angeleitet durch Rita Wiesent und Edeltraud Neumeyer. Franziska Braun-Wiedmann -Mitglied der Quiltgruppe - hatte den Raum zur Verfügung gestellt und für die 5 Teilnehmerinnen bildete er die ideale Nähwerkstatt . In 5 Stunden entstanden hübsche Kosmetiktäschchen in Blockhaustechnik. Gravierend war der Altersunterschied der Teilnehmerinnen, die zwischen 25 und 65 Jahre alt waren. Aber gerade die Mischung der Generationen haben alle als sehr bereichernd empfunden.

Organisation und Durchführung:
Edeltraud Neumeyer, Rita Wiesent; JURA STOFF WERK









Bunte Kissen mit Stickquadraten aus Afghanistan

Schulprojekt mit Mädchen der 5. Klasse der Maria Ward Mädchenrealschule in Eichstätt.

Juni/Juli 2010


Angetan von einer Auswahl an bunten Stickquadraten aus Afghanistan und einer Vielfalt an farbigen Stoffen machten sich die Mädchen ans Werk diese miteinander zu kombinieren. Es entstanden dabei an der Nähmaschine schöne Kissentops, die dann von Hand gequiltet wurden. Dabei legten die Schülerinnen einen großen Eifer an den Tag und es entstanden einzigartige Werke.

Organisation und Durchführung:
Petra Ferstl; Fachlehrerin
Franziska Braun-Wiedmann, Luzia Buchinger, Heidi Zinner, Lisa Strixner; JURA STOFF WERK











Fäden verbinden Frauen und Mädchen

Ein interkulturelles Projekt des Faches Textilarbeit etabliert sich im Schulunterricht der Maria Ward Mädchenrealschule in Eichstätt

Mai 2010


Schon zum dritten Mal fand ein Workshop mit Schülerinnen der 8. Jahrgangsstufe statt.
Im Verlauf von 4 Doppelstunden wurden Stickquadrate aus Afghanistan in Patchworktechnik zu einer Kissenhülle weiterverarbeitet. Die Schülerinnen ließen sich von den Farben und Ornamenten der Quadrate inspirieren und kombinierten sie geschickt mit unterschiedlichen Stoffen. Nebenbei wurde der Umgang mit der Nähmaschine, Rollschneider und Lineal erlernt und das Quilten von Hand eingeübt. Das Ergebnis waren individuelle Werke, die großen Anklang bei den Schülerinnen fanden.

Organisation und Durchführung:
Sonja Zimmer; Fachlehrerin
Lisa Strixner, Luzia Buchinger, Heidi Zinner; JURASTOFFWERK











Freies Quilten mit der Maschine: Sportliche Umhängetasche

April 2010

Freies Quilten mit der Maschine - das ist eine Technik, mit der die meisten Mitglieder von JuraStoffWerk bisher nur wenig Erfahrung hatten. Deshalb gönnten wir uns einen Taschennähkurs mit Lis Falcke aus Kirchheim. Sie hatten wir letzten Herbst im Kunstmarkt Scheyern getroffen und waren da auf ihre maschinengequilteten Taschen aufmerksam geworden. In 10 Stunden sollte die Technik erlernt und die Tasche fix und fertig genäht sein. Wir legten den Kurs auf 2 Tage, Freitagabend und Samstag und hatten wirklich zu tun, um in den 10 Stunden fertig zu werden. Trotz der zu kurz bemessenen Zeit erlernten wir das freie Quilten mit der Maschine überraschend schnell und konnten eigene Muster für unsere Tasche entwerfen. Aufwändig war dann auch noch das Fertignähen mitsamt 2 Innentaschen und Randpaspelierung. Aber vom Ergebnis waren wir dann alle sehr angetan - es kamen trotz gleichen Schnitts 8 ganz unterschiedliche Werke raus. Von "frühlingshaft frisch" bis "sportlich elegant" war alles dabei. Das Freihandquilten mit der Maschine ist auf jeden Fall eine interessante Technik, in der man aber Erfahrung sammeln muss. Auch hier gilt: "Übung macht den Meister!"

Organisation :
Edeltraud Neumeyer, JURA STOFF WERK

Durchführung :
Lis Falcke, Kirchheim







Aus Quadraten werden Dreiecke!

Ferienkurs für Kinder - Ostern 2010

In den Osterferien trafen sich neun Mädchen zum gemeinsamen Nähen.
Das Thema waren schnelle Dreiecke. Bei dieser Technik entstehen durch das Zusammennähen von zwei Quadraten Dreiecke, die dann weiterverarbeitet werden können. Die fortgeschrittenen Mädchen arbeiteten in dieser Technik und nähten Kulturbeutel und Taschen.
Die Anfänger nähten ein Schlampermäppchen in Blockhaustechnik sowie ein kleines Täschchen in Streifentechnik. Die Mädchen waren alle mit großer Begeisterung dabei und es entstanden wunderschöne Einzelteile!

Organisation und Durchführung:
Elisabeth Strixner, Luzia Buchinger - JURA STOFF WERK















Textiles Projekt an der Montessori-Schule

September- Dezember 2009

Klassenübergreifend wurde im Herbst 2009 ein textiles Projekt an der Montessori-Schule in Mörnsheim durchgeführt.

Im ersten Teil entstanden Dinkelkräuterkissen aus bunten Patchworkstoffen, bzw. aus Filzstreifen, in die ein Stickquadrat aus Afghanistan eingearbeitet wurde. Dabei bewiesen die Kinder große Ausdauer und Geschick an der Nähmaschine und beim Handnähen. Es entstanden einzigartige Kissen.
Da Anfang Dezember die Teilnahme am Eichstätter Weihnachtsmarkt anstand, wurde eine Bastelaktion dazwischen geschoben. Aus Filzplatten wurden Sterne ausgeschnitten und auf Zweige gesteckt, sowie kleine Duftkissen genäht. Diese fanden reißenden Absatz und die Teilnahme beim Weihnachtsmarkt wurde als toller Erfolg verbucht!
Zum Abschluss des Projekts wurde noch gefilzt. Aus den bunten gefilzten Kugeln, Platten und Scheiben entstanden Schlüsselanhänger, die die Kinder als Weihnachtsgeschenke verwenden konnten.

Organisation und Durchführung:
Elisabeth Strixner, Luzia Buchinger, Heidi Zinner, Edeltraud Neumeyer, Rita Wiesent - JURA STOFF WERK



Workshop: Kissen in Blockhaustechnik mit integriertem Stickquadrat aus Afghanistan

Juli 2009

Acht Teilnehmerinnen arbeiteten bei einem Workshop eine Kissenhülle in Blockhaustechnik. Dabei wurde ein Stickquadrat aus Afghanistan, das Mädchen und Frauen dort in Handarbeit sticken, mit Streifen umnäht. Aus einem großen Angebot aus Stoff wählte jede der Frauen ihre Farben, die auch mit dem Quadrat korrespondierten. Begeistert und höchst konzentriert wurde mehr als fünf Stunden gearbeitet und es entstanden wunderschöne individuelle Werke.

Organisation und Durchführung:
Rita Wiesent, Renate Behringer-Strobl- JURA STOFF WERK







"Spuren"

Schulprojekt mit Mädchen der 5. Klasse der Maria Ward Mädchenrealschule in Eichstätt.

Juni/Juli 2009

Fasziniert von den vielen feinen Steppstichen, die die Mädchen beim Betrachten der Quilts aus der Bosna Quilt Werkstatt entdeckten, wollten sie das " Quilten " an einem eigenen Projekt ausprobieren. So entstanden während 5 Unterrichtseinheiten Kissen in deren Mitte Stickquadrate aus Afghanistan eingearbeitet wurden. Dabei wurden größere Stoffstücke mit der Nähmaschine um ein Stickquadrat genäht und die so erhaltenen freien Flächen von Hand mit Steppstichen gequiltet. Durch die individuelle Handschrift ihrer Quiltstiche hinterließen die Mädchen ihre eigenen Spuren auf dem Stoff und verbanden damit gleichzeitig zwei Kulturen. Es entstanden wunderschöne Werke, die im Oktober anlässlich eines Schulfestes zu sehen sind.

Organisation und Durchführung: Petra Ferstl- Fachlehrerin
Lisa Strixner, Luzia Buchinger, Heidi Zinner- JURA STOFF WERK








Freies Schneiden für fortgeschrittene Patchworkkids

April 2009

Ein buntes Kissen hatten die Kinder am Ende des Osterferien-Projektes in der Hand und wieder eine neue Patchwork-Technik erlernt.
Denn diesmal richtete sich der Workshop von JURASTOFFWERK an Fortgeschrittene, d. h. die Kinder hatten schon früher mit uns in Schul- oder Ferienprojekten genäht.
"Freies Schneiden mit dem Rollschneider" stand auf dem Programm, was die Kinder sehr spannend fanden!
Nach 2 Tagen intensiver Arbeit - die Ausdauer und Konzentration der Kinder war faszinierend - hatte jede ihr eigenes, ganz besonderes Werk in der Hand - und Lust, in den nächsten Ferien wieder was Neues mit Stoff auszuprobieren.
Ein herzliches Dankeschön an die Schule Schernfeld, die uns immer ganz unkompliziert den Fachraum und Nähmaschinen überlässt!

Organisation und Durchführung: Luzia Buchinger, Lisa Strixner






Filzkurs in Schernfeld

Mai 2009

Der Frauenbund Schernfeld hat im Frühjahr bei JuraStoffWerk angefragt, ob nicht jemand einen Filzkurs für Erwachsene und Kinder abhalten könnte. So trafen sich Anfang Mai acht Kinder und drei Frauen, um mit Ursel Hirsch und Edeltraud Neumeyer mit Wolle, Wasser und Seife zu werkeln. Die Beteiligten hatten sichtlich Spaß und das Wetter hat prima mitgespielt, so konnte das Filzen auf der Terrasse des Kindergartens stattfinden. Es entstanden bunte Schnüre, Kugeln, Bälle, Blumen und auch Flächen - Anfänger wie Fortgeschrittene konnten sich kreativ entfalten. Zum Schluss waren sich alle Filzer einig: diese Aktion soll baldmöglichst wiederholt werden, weil es einfach riesigen Spaß macht!

(Edeltraud Neumeyer)

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2. Schulprojekt mit Schülerinnen der 8. Klasse der Maria-Ward-Mädchenrealschule in Eichstätt

Im Mai 2009 entstanden im Verlauf von drei Doppelstunden im textilen Werkunterricht Kissen in der Größe 40x40 cm. Dabei wurde eine traditionelle Patchworktechnik mit Stickquadraten aus Afghanistan verbunden. Die Jugendlichen erlernten dabei den Umgang mit Rollschneider, Lineal und Schneidematte sowie der Nähmaschine, indem sie selbständig Stoffstreifen zuschnitten und diese dann im Blockhaussystem an die Stickquadrate nähten. Es enstanden dabei individuelle Kissen, da jedes Mädchen freie Auswahl bei den Stickquadraten und auch bei den Stoffen hatte.


Organisation und Durchführung: Lisa Strixner, Luzia Buchinger, Heidi Zinner


Aus dem Jahresbericht der Mädchen Realschule Maria Ward Eichstätt:
Fäden verbinden Frauen und Mädchen-
Ein interkulturelles Projekt des Faches Textilarbeit etabliert sich im Unterricht.

Im kriegszerstörten Afghanistan hat die Deutsch-Afghanische Initiative (DAI e.V.) ein Stickprojekt ins Leben gerufen, das Frauen und Mädchen ein kleines, aber regelmäßiges Einkommen ermöglicht. Mädchen in der Nähe von Kabul erlernen das Sticken im Rahmen des Projekts und fertigen kleine Stoffquadrate mit Ornamenten nach alten, traditionellen Mustern. Die Handstickerei ist ein in sich abgeschlossenes Ornament, das in einer jahrhundertealten Handwerkstradition steht und daher eine ganz eigene Ausdruckskraft der Farben und Formen besitzt.
Für die Schülerinnen der 8d bestand die Aufgabe nun darin, dieses Ornament in einen Gegenstand des alltäglichen Lebens einzufügen und damit etwas Neues und Eigenes zu schaffen. Nachdem die Schülerinnen der 8a im vergangenen Jahr Taschen gefertigt hatten, die auch in der Ausstellung "Fäden verbinden Frauen" im Alten Stadttheater zu sehen waren, fiel diesmal die Wahl auf Kissen. Diese wurden in Patchworktechnik genäht, welche den Rahmen für die afghanische Stickerei bildet.
Neben handwerklichen Fähigkeiten erfordert diese Technik auch ein feines Gespür für die Kombination von unterschiedlichen Stoffen, Farben und Mustern. Im Ergebnis sollen ja die beiden Arbeiten unterschiedlicher Kulturen miteinander harmonieren. Ein solch besonderer Umgang mit Material und Technik sprengt den Rahmen des normalen Unterrichts und konnte nur durch die nun schon bewährte Zusammenarbeit mit den Frauen von JURA STOFF WERK durchgeführt werden.
Durch das Arbeiten in kleinen Gruppen und den Austausch mit den in der Technik erfahrenen Frauen und die riesige Stoffauswahl fanden die Mädchen individuelle Farbkombinationen und lernten deren Harmonie.
Im Ergebnis sind sehr ansprechenden Kissen entstanden. Die Mädchen haben erlebt, wie man einen Gebrauchsgegenstand selbst gestaltet, so dass sie jetzt auch Qualität besser beurteilen können. Hinzu kommt die Erfahrung, dass man durch geduldiges Hinsehen und Probieren auch mit Produkten ganz unterschiedlicher Kulturkreise eine neue Harmonie erzeugen kann, eine Fähigkeit, die in unserer globalisierten Welt dringend nötig ist.

Sonja Zimmer, Fachlehrerin Eichstätt







Schulprojekt mit Schülerinnen der
Maria-Ward-Mädchenrealschule in Eichstätt


Presse-Echo Eichstätter Kurier 11.April 2008:

Fäden zwischen Afghanistan und Eichstätt sponnen die Maria-Ward- Schülerinnen der Klasse 8a. Sie gestalteten mit Lehrerin Sonja Zimmer und der Patchworkgruppe JURA STOFF WERK Taschen rund um ein von afghanischen Mädchen besticktes Stoffquadrat. Die Taschen sind im Juni Bestandteil einer Ausstellung des KDFB, die in Eichstätt über 200 Variationen dieser deutsch-afghanischen Textilarbeiten zeigt.














Patchwork mit Schulkindern

Konzept:
Luzia Buchinger, Elisabeth Strixner

Durchführung:
Luzia Buchinger, Elisabeth Stixner, Fachlehrerin der jeweiligen Klasse

TeilnehmerInnen:
Schülern/innen der 5. Klasse der THS Schernfeld im Fach "Textiles Gestalten" (Lehrplan: Nähen mit der Maschine)

Zeitliche Planung:
5 Unterrichtseinheiten

Ort:
Fachraum der Schule

Werkstücke zur Auswahl:
  • Wandbild in Blockhaustechnik mit eigenem Foto als Mittelteil. Die einzelnen Teile können zur Ausstellung zu einem Gemeinschaftsquilt verbunden werden.
  • Schlampermäppchen in Blockhaustechnik
  • Kissen in Streifentechnik
In diesem Fall wurde das Schlampermäppchen in Blockhaustechnik gewählt.

Ziel: Zwei Frauen aus der Patchworkgruppe bereiten gemeinsam mit der jeweiligen Fachlehrerin ein Werkstück vor, das von den Schülern individuell gearbeitet wird. Zur Durchführung gehen wir in den Unterricht und vermitteln gemeinsam mit der Fachlehrerin den Schülern/innen Grundkenntnisse und Fertigkeiten im Patchwork. In mehreren Unterrichtseinheiten wird ein Werkstück in Patchwork gearbeitet. Jedes Kind arbeitet für sich ein einmaliges Werkstück, diese werden gemeinsam in der Ausstellung präsentiert.

Erfahrungsbericht:

Über einen Zeitraum von fünf Unterrichtseinheiten nähten wir gemeinsam mit den Kindern der 5. Klasse in der Schernfelder Grund- und Teilhauptschule ein Schlampermäppchen in Blockhaustechnik.

Dabei war uns wichtig den Kindern die größtmögliche gestalterische Freiheit zu lassen. Lediglich die Technik "Blockhaus" wurde von uns vorgegeben. Dabei werden 3.5 cm breite Stoffstreifen um ein Stoffquadrat mit 5cm Kantenlänge genäht. Die Kinder konnten frei aus einem umfangreichen Fundus aus Stoffen in allen möglichen Farben und Mustern wählen.
Dabei war es interessant zu beobachten, wie zielsicher die Kinder ihre Stoffe auswählten, bzw. nach welchen Kriterien die Auswahl erfolgte. Die einen arbeiteten Ton in Ton, andere verwendeten ähnliche Muster ( Blumen oder Tiere ), wieder andere entschieden sich für starke Kontraste in den Farben.

Beim Nähen mit der Nähmaschine stellten sich die Kinder sehr geschickt an, auch wenn die Nahtzugaben manchmal etwas knapp ausfielen oder die Nähte krumm verliefen. Aber selbst das ist beim Patchwork kein Mangel. Im Gegenteil! Bei dieser Technik kommt es nicht auf akkurate Verbindungen an, sondern alles ist erlaubt und oft auch erwünscht!
Selbst namhafte Textilkünstler/innen verwenden die linke Stoffseite oder schräge Nähte um einen bestimmten Effekt zu erhalten.
Durch diese Freiheiten waren die Kinder sehr begeistert bei der Arbeit und es entstand kein Frust durch nicht genaues Arbeiten. Wir sahen den Übungseffekt und die Freude am Tun als ganz Wesentlich an. Die Kinder konnten sich ganz unbeschwert ihrer Arbeit hingeben, sich auf die einzelnen Farben einlassen, ebenso die Texturen der einzelnen Stoffe spüren.
Dies machte sich auch während der 5 Unterrichtseinheiten bemerkbar! Sie arbeiteten hochkonzentriert, ohne sich gegenseitig zu stören oder im " Leerlauf" herumzusitzen. Sogar der Reißverschluss wurde von den Kindern selbst mit der Maschine eingenäht und so entstanden ganz individuelle Schlampermäppchen, auf die die Kinder mit Recht stolz sein können. Da jedes Kind zur Übung einen zweiten Block genäht hat, haben wir uns spontan entschlossen, diese Teile zu einem Gemeinschaftswerk für die Schule zusammenzunähen.
Dieser Quilt wird bis zum Schulende fertig gestellt.

Die Aktion hatte einen zusätzlichen Effekt, der uns bei der Planung nicht so bewusst war. Da die Anleitung der Kinder im Wesentlichen von uns übernommen wurde, hatte die jeweilige Fachlehrerin die Möglichkeit in die Rolle der "Beobachterin" zu schlüpfen. Sie konnte einzelne Schüler und die Klasse mit Abstand und aus einer anderen Sicht sehen, da sie nicht unmittelbar im Geschehen stand.

Insgesamt hat dieses Projekt allen Beteiligten sehr großen Spaß gemacht und die Kinder, aber auch wir, sind sehr stolz auf ihre Werke!

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Frauen aus verschiedenen Kulturen arbeiten gemeinsam Patchwork

Konzept und Durchführung:
Franziska Braun-Wiedmann, Elisabeth Strixner

Teilnehmerinnen:
Bis zu 12 Frauen (ideal wären je sechs Frauen) aus zwei unterschiedlichen Kulturen (Religionen)

Zeitliche Planung:
3-4 Arbeitstreffen á 3 Stunden im März/April 2006

Ort:
Türkisches Kulturzentrum Eichstätt

Material:
bunte Stoffe, Vliesstoff, Nähfaden, Nähnadeln, u.s.w

Thema:
"Meine Farbe und deine Farbe - macht unser Leben bunt." Farbkontraste, Information über Farbe und die Wirkung der Farben werden vorgestellt. Kontraste verstärken und unterstützen die Wirkung der Farbe. Kontraste /Gegensätze /Unterschiede erleben wir in vielen allgegenwärtigen Dingen u.a. in unseren Kulturen.

Ausführung:
Für das Top, die sichtbare obere Stoffseite wird ein Grundfarbton gewählt, in diesem Farbton werden mindestens 8 verschiedene Stoffe ausgesucht, diese in kleinen Quadraten á 5x5 cm und 10x10cm angeordnet und zusammengenäht. Die Kontrastfarbe wird in runder Form auf den Grundton genäht oder geklebt.
Jede Frau arbeitet ein eigenes Wandbild in Patchworktechnik, ca 50x50cm. Sie kann/soll in ihrem Bild ihre persönliche "Lieblingsfarbe" und dazu die Kontrastfarbe verwenden. Für die Ausstellung "Patchwork - eine textile Technik" werden alle Einzelbilder zu einem bunten großen Bild zusammengefügt. Danach steht das Einzelbild jeder Frau zur weiteren Verfügung.

Ziel:
Es werden grundsätzliche Techniken des Patchwork vermittelt u.a. Zuschneiden mit dem Rollschneider, Berechnen der Größe, Handnähen, evtl. Maschinennähen, Verbinden der drei Stofflagen, Umrandung, Tunnel zum Aufhängen
Da alle Frauen das selbe Thema bearbeiten, kann über die Arbeit gemeinsames Erleben, gegenseitiges Helfen, Beraten, Austauschen stattfinden, können persönliche Kontakte entstehen. (Welches Grün passt hier dazu? Kann ich den karierten Rest von deinem Stoff noch haben? u.ä.)
Frauen ist das Material Stoff vertraut, denn Nähen ist in fast allen Kulturen ein typisch weibliches Handwerk. Die meisten Frauen sind vertrauter mit Nadel und Faden als mit Farbe und Pinsel! Die Schwelle, sich künstlerisch auszudrücken ist somit geringer, weil die Technik ja bereits bekannt ist.

Presseecho:
Am Samstag, den 22.04.06, schrieb der Eichstätter Kurier:
Türkische und deutsche Frauen trafen sich im Türkischen Kulturzentrum in Eichstätt, um eine textile Technik, das "Patchwork", kennen zu lernen. Auf Initiative der Quiltgruppe JURA STOFF WERK beschäftigten sich die Teilnehmerinnen mit dieser für sie unbekannten Technik. Sie suchten Stoffe aus, schnitten sie zu und vernähten sie. Dabei spielte die Farbharmonie eine große Rolle. Bewusst wurden Kontrastfarben ausgewählt, die eine spannende und wirkungsvolle Gestaltung zuließen. Dies sollte symbolhaft darstellen, dass das Kennenlernen anderer Kulturen eine Bereicherung darstellen kann. Den Abschluss des vier Abende umfassenden Kurses bildete die Besichtigung der Moschee. Die entstandenen Stücke finden ihren Platz in der Ausstellung "Hände gestalten mit Stoff", die die Quiltgruppe in Juni in der ehemaligen Klosterkirche Notre Dame veranstaltet.

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Patchwork mit Kindergartenkindern und Omas

Konzept und Durchführung:
Edeltraud Neumeyer, Rosi Schuster

TeilnehmerInnen:
6 Kindergartenkinder im Vorschulalter und deren Omas

Zeitliche Planung:
nachmittags 2 Stunden

Ort:
Montessori - Kindergarten Wasserzell

Material:
  • Bunte Stoffquadrate, Vlies, Baumwollstoffe, Dinkelspelz und Lavendel
  • CD mit Bewegungsmusik, CD-Player

Thema:
Gemeinsames "Stoff-Gestalten" mit Oma
Kinder, sowie Großeltern tauchen ein in die Welt der Farben und entwickeln ein Gespür für Formen und Farben. Das gemeinsame Gestalten weckt bei Großeltern sowie Kindern die Kreativität. Durch das ständige Greifen der dünnen Stoffteile wird die Feinmotorik bei Alt und Jung trainiert.
"Selbermachen" und ein Bild, das durch eigenes Tun entsteht, fördert das Selbstwertgefühl auf beiden Seiten. Zwei Generationen können durch die Zusammenarbeit eine stärkere Bindung erfahren - auf jeden Fall lernen sie voneinander.
Zu guter Letzt erzeugt das Zusammensetzen der Einzelteile und die Präsentation des Gesamtwerkes in der Ausstellung ein Gemeinschaftserlebnis bei der gesamten Gruppe.

Erfahrungsbericht:

Zwei Mitglieder von JURA STOFF WERK wagten im Montessorikindergarten in Wasserzell ein Patchwork-Experiment, nämlich "gemeinsames Stoffgestalten mit Kindergartenkindern und Omas, bzw. Müttern". Dieses Projekt fand zweimal mit verschiedenen Teilnehmern statt, die sich dafür jeweils 3 Std. Zeit nahmen. Es sollte der Bezug für ein Dinkelkissen gestaltet werden.
Zuerst konnten die Kinder durch Spiele mit den vorgeschnittenen bunten Stoffquadraten die Magie der Farben erleben. Danach legten alle Teilnehmer am Boden ein gemeinsames Stoffbild. Die Kinder konnten hierbei erkennen, wie sich das Gebilde in seiner Farbwirkung durch ständiges Zulegen von Stoffquadraten immer wieder veränderte. Schließlich durfte sich jeder von den Kleinen aus dem vorbereiteten Fundus 9 Quadrate (10 x 10 cm) aussuchen und zu einem individuellen Muster legen. Hier gingen zwar die Geschmäcker von Kindern und Omas teilweise ganz schön auseinander- aber Kinder durften sich bei der Farbwahl durchsetzen. Nun waren die Omas, bzw. die Mütter gefragt, die schon ihre mitgebrachten Nähmaschinen startbereit hielten. Während die Kinder als Handlanger, bzw. Bügler aktiv waren, nähten die Erwachsenen die Teile zu einem Quadrat von ca. 25 x 25 cm zusammen. Die Dinkelfüllung war schon vorbereitet- und so entstanden nach Annähen der Kissenrückseiten farbenprächtige Schmusekissen.
Die Kinder waren sehr stolz auf die von ihnen gestalteten Kunstwerke und die Erwachsenen waren ganz begeistert von dieser Textiltechnik, die sie hier kennen lernen konnten.

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